HUBER.HUBER

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NEWS

Von Kosmogonía zum Weltuntergang

Liebe Freunde - Liebe Kunstfreunde

Zum Jahresende laden wir Sie / Euch herzlich zu zwei besonderen Events nach Bern ein.
Wir eröffnen die Ausstellung „Hello darkness, my old friend“ im Naturhistorischen Museum Bern.
Davor gibt es eine Art Finissage der Ausstellung Kosmogonía bei DuflonRacz, Bern.

Die Idee ist, dass man am Donnerstag 20. Dezember 2018 früh Feierabend macht, nach Bern reist und dann ab 15.30 Uhr bei DuflonRacz die Entstehung der Welt anschaut. Gestärkt durch einen Glühwein spaziert man von Kosmogonía auf direktem Weg in den Weltuntergang im Naturhistorischen Museum.

Dort begrüsst uns um 18.00 Uhr der Direktor Dr. Christoph Beer und wir werden auch ein paar Worte zur Installation sagen. Danach kann man unser ENDE besichtigen und uns beim Apéro "schöne Weihnachten" und "ein glückliches Neues Jahr" wünschen. Was wir dann selbstverständlich erwidern.

Natürlich darf man auch um 18.00 Uhr direkt dem Weltuntergang im Naturhistorischen Museum beiwohnen.

Falls man es nicht nach Bern schafft, kann man bereits am 14.12.18 beim „Heimspiel“ im Kunstmuseum St. Gallen unserer Schwarzen Fahne beim Weiss werden zuschauen.

Falls man gar keine Zeit oder Lust hat, wünschen wir euch / Ihnen jetzt schon friedliche Weihnachten und ein glückliches 2019.

Herzlich

Markus und Reto

huber.huber

**** Kosmogonía
DuflonRacz Gerechtigkeitsgasse 40, 3011 Bern

16.11 bis 21.12.2018 I Vor dem Weltuntergang: 20.12.18 ab 15.30 bis 17.40 Uhr (!)

Soloshow huber.huber

Wir freuen uns, die kommende Einzelausstellung von huber.huber im Projekt Links anzukünden. Die Ausstellung kann als Gegenstück zur im Dezember eröffnenden Ausstellung der Künstler im Naturhistorischen Museum Bern gelesen werden, «Hello Darkness, my old friend», die das Ende der Welt thematisiert. Im Projekt Links hingegen steht der Anfang der Welt im Zentrum. Der Begriff "Kosmogonie" bezeichnet Erklärungsmodelle zur Entstehung und Entwicklung der Welt. Diese können die Weltentstehung mythisch deuten oder rational erklären. Kosmogonische Vorstellungen gehören zum Bereich der Mythologie, kosmogonische Theorien sind Gegenstand der Philosophie oder der Naturwissenschaften. Die Künstler spielen auf die Vielfalt dieser Zugänge in verschiedenen Werkgruppen an, entstanden ist ein vermeintliches Paradies: Die Blumen sind bereits verblüht, die betonverstärkten Vogelnester verlassen und das lackierte Gestein gebrochen.

**** Hello darkness, my old friend
Naturhistorisches Museum Bern Bernastrasse 15, 3005 Bern

Dezember 2018 bis Dezember 2019 I Eröffnung: Donnerstag, 20. Dezember 2018 um 18.00 Uhr

Die Welt ist noch nicht untergegangen, das Ende ist offen. Die Ausstellung «Weltuntergang – Ende ohne Ende», die vor einem Jahr eröffnet wurde, schliesst deshalb nicht mit einem Fazit, sondern mit einem künstlerischen Beitrag auf Zeit. Nach Beni Bischof hat nun das Künstlerduo huber.huber mit einer Installation den letzten Raum der Ausstellung gestaltet. «Hello Darkness, my old friend», eröffnet am 20. Dezember.

Das Ende ist offen: Das gilt nicht nur für unseren Planeten, das gilt auch für die Wechselausstellung «Weltuntergang – Ende ohne Ende», die vor einem Jahr geöffnet hat (voraussichtlich bis Ende 2022). Daher nennt sich der siebte und letzte Raum «Das offene Ende». Die Spielregel, die sich das Museum gegeben hat, ist einfach: Eine Künstlerin oder ein Künstler wird eingeladen, für die Dauer eines Jahres den letzten Raum zu gestalten und damit einen spezifischen Schlusspunkt zu setzen. Auf diese Weise wird «Weltuntergang» über die Jahre hinweg immer wieder vom Ende her neu kommentiert; der Umbau erfolgt jeweils vor den Augen des Publikums, bei geöffneter Ausstellung. Die Installation Fist Teeth Money von Beni Bischof hatte diese Reihe mit einem spektakulären Mix aus unterschiedlichsten Lebens- und Medienrealitäten eröffnet.

Und nun huber.huber: Das Zürcher Künstlerduo nimmt mit einer raumgreifenden Installation die Thematik der Vergänglichkeit auf. «Hello darkness, my old friend» heisst das eigens für die Ausstellung entwickelte Werk. Der Titel bezieht sich auf den Song «The Sound of Silence» von Simon & Garfunkel. Der Song beginnt mit den Worten «Hello darkness, my old friend / I’ve come to talk with you again». Das Lied handelt von der Gleichgültigkeit der Menschen, aber auch vom Mangel an Kommunikation, von der Unfähigkeit zuzuhören und dem Verlust an Menschlichkeit. Die Installation zelebriert das Verschwinden des eigenen Ichs, spielt aber auch mit der Sehnsucht, sich in Nichts aufzulösen und einfach zu verschwinden in Stille und Dunkelheit. Zurück bleibt hier die Hülle des menschlichen Körpers und Träume. Farbige kleine traumartige Filme auf Smartphones zeigen poetische Szenen des Alltags, mal hoffnungsvoll, dann wieder melancholisch – der Mensch selber ist abwesend.

Ist die Szenerie des «offene Endes» von huber.huber ein Traum oder Albtraum? Überlebt uns die Technik, die von uns geschaffene künstliche Intelligenz oder die Natur? Ist es eine Prophezeiung? Also unser Ende vor dem endgültigen Ende in zwei Milliarden Jahren?

laufend / ongoing______________________________________________


**** Crib
DuflonRacz; Rivoli Building, ground floor 11, Chaussée de Waterloo 690 (Bascule) BE-1180 Uccle / Bruxelles (Belgique)

12.11. 2018 bis 21.12.2018
Vernissage am Sonntag dem 12.11.18 ab 15h

Gruppenausstellung Dialog Belgischer und Schweizer Kunst.

La galerie /DuflonRacz/ a le plaisir de vous inviter au vernissage du 11 novembre au bâtiment Rivoli.

Après deux années d’activité entre Bern et Bruxelles, cette exposition réunira pour la première fois des artistes engagés sur la scène belge avec des artistes suisses que nous soutenons depuis de nombreuses années.

The /DuflonRacz/ gallery is pleased to invite you to the opening on Sunday November 11th at the Rivoli building.

After two years of activity between Bern and Brussels, this exhibition will for the first time bring together artists engaged on the Belgian scene with Swiss artists that we have supported for many years.

Henry Andersen, Luc Andrié, Christiane Blattmann, François Burland, huber.huber, Hugo Dinër, Gust Duchateau, Jot Fau, Haus am Gern, Stefan Guggisberg, Benjamin Husson, Felix Kindermann, Tom Król, Maxime Le Bon, Elisabeth Llach, Nicholas Marolf, Jannis Marwitz, David Medalla, Nathalie Perrin, Kathrin Racz, Joseph Schaeffler, Vincent Vandaele, Charlotte Vander Borght, Maarten Van Roy, Matthias Wyss

Collective, festive, et transgénérationnelle elle coïncidera évidemment avec l’approche des fêtes de fin d’année, tout en proposant un regard ironique sur cette période particulière de l’année.En espérant vous voir nombreux à cette occasion, nous vous souhaitons d’avance nos meilleurs voeux!

Collective, festive and transgenerational, this show will evidently coincide with the approach of the end of year celebrations, while offering an ironic look at this particular time of year. Hoping to see many of you on this occasion, we are sending you our best wishes in advance!

**** Kosmogonía
DuflonRacz, Gerechtigkeitsgasse 40, 3011 Bern

16.11 bis 21.12.2018
Vernissage: Freitag 16.November

Soloshow huber.huber

Wir freuen uns, die kommende Einzelausstellung von huber.huber im Projekt Links anzukünden. Die Ausstellung kann als Gegenstück zur im Dezember eröffnenden Ausstellung der Künstler im Naturhistorischen Museum Bern gelesen werden, «Hello Darkness, my old friend», die das Ende der Welt thematisiert. Im Projekt Links hingegen steht der Anfang der Welt im Zentrum. Der Begriff "Kosmogonie" bezeichnet Erklärungsmodelle zur Entstehung und Entwicklung der Welt. Diese können die Weltentstehung mythisch deuten oder rational erklären. Kosmogonische Vorstellungen gehören zum Bereich der Mythologie, kosmogonische Theorien sind Gegenstand der Philosophie oder der Naturwissenschaften. Die Künstler spielen auf die Vielfalt dieser Zugänge in verschiedenen Werkgruppen an, entstanden ist ein vermeintliches Paradies: Die Blumen sind bereits verblüht, die betonverstärkten Vogelnester verlassen und das lackierte Gestein gebrochen.

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This exhibition can be read as a companion piece to the show “Hello Darkness, my old friend” opening in December at the Museum of Natural History in Bern, in which the artists engage with the end of the world. In our project space /Links/, on the other hand, the focus is the beginning of the world: the term “cosmogony” describes models of explaining the emergence and development of the world. The result is a paradise in which all is not as it seems: the flowers have already wilted, the birds have flown their concrete-reinforced nests and the varnished stones are chipped.

vorschau/upcoming _______________________________________________

**** Heimspiel (group-show)
Kunstmuseum St. Gallen, Museumstrasse 32, 9000 St.Gallen

16. Dezember 2018 bis 10. Februar 2019
Vernissage 14. Dezember 2018, 20.00 Uhr

Maria Anwander, Ruben Aubrecht, Thomas Baumgartner, Claudia Bühler, Domingo Chaves, Damiano Curschellas,  Oscar De Franco, Katalin Deer, Florian Graf, Pirmin Hagen, Severin Hagen, Katrin Hotz, huber.huber, Andres Lutz & Anders Guggisberg, Manon, Almira Medaric, Christoph Rütimann, Salome Schmuki, Tom Senn, Monika Sennhauser, Barbara Signer, Andri Stadler, Sebastian Stadler,  U5, Anita Zimmermann

Der öffentlich ausgeschriebene Kunst-Wettbewerb «Heimspiel» findet alle drei Jahre statt und bietet mit einer breit angelegten Ausstellung einen umfassenden Einblick in das zeitgenössische Kunstschaffen aus den Kantonen St.Gallen, Thurgau, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus, dem Fürstentum Liechtenstein und dem Vorarlberg. Zum ersten Mal sind neben der Kunst Halle Sankt Gallen und dem Kunstmuseum St.Gallen auch das Kunstmuseum Appenzell und der Kunstraum Dornbirn als Ausstellungsorte beteiligt.

Aus den rund 360 Eingaben hat die Jury sich für 75 KünstlerInnen in 68 Positionen entschieden.

**** Hello darkness, my old friend
Naturhistorisches Museum Bern, Bernastrasse 15, 3005 Bern

Dezember 2018 bis Dezember 2019

Eröffnung Donnerstag, 20. Dezember 2018 um 18.00 Uhr

Die Geschichte vom Weltuntergang ist eine menschliche Erfindung, uralt und brandaktuell. Gewaltige Naturkatastrophen, Kriege oder Umweltzerstörungen liefern den Nährboden für Ängste und Erklärungsversuche. Die Ausstellung versammelt Bilder, Funde und Erzählungen aus Wissenschaft und Kunst.

Raum 7: Das offene Ende
Die Welt ist noch nicht untergegangen, das Ende ist offen. Die Ausstellung schliesst deshalb nicht mit einem Fazit, sondern mit einem künstlerischen Beitrag auf Zeit. Die Spielregel, die sich das Museum gegeben hat, ist einfach: Eine Künstlerin oder ein Künstler wird eingeladen, für die Dauer eines Jahres den letzten Raum zu bespielen und damit einen spezifischen Schlusspunkt zu setzen. Auf diese Weise wird «Weltuntergang» über die Jahre hinweg immer wieder vom Ende her neu kommentiert; der Umbau erfolgt jeweils vor den Augen des Publikums, bei geöffneter Ausstellung.

Nach Beni Bischof zeigen huber.huber die raumgreifende Installation „Hello, darkness, my old friend“. Sie nimmt die Thematik der Vergänglichkeit auf – zelebriert das Verschwinden des eigenen Ichs, spielt aber auch mit der Sehnsucht, sich in Nichts aufzulösen und einfach zu verschwinden in Stille und Dunkelheit.

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Galerie Luciano Fasciati, Süsswinkelgasse 25, CH-7000 Chur

26. Januar bis 23. Februar 2019

Eröffnung am Freitag, 25. Januar 2019 · 18.00 bis 20.00 Uhr

Judith Albert · Remo Albert Alig · Evelina Cajacob · Andrea Giuseppe Corciulo · Cornelia Cottiati · Hans Danuser · Nicole Dunn · huber.huber · Isabelle Krieg · Zilla Leutenegger · Matrix & Fritz Hauser · Bartolomeo Migliore · wiedemann/mettler

PROJECTS___________________________________________________________

**** Collagen Jahreshoroskop 2018 Annabelle

Wie stehen die Sterne?
Text: Nicole von Bredow, Astrologin; Collagen: HUBER.HUBER
www.annabelle.ch

**** Die beiden Aussenprojekte INKREIS (2012) und FINDLING VANITY NO. 1 (2010) sind bis auf weiteres zu sehen:

INKREIS (Leihgabe Stadt Chur): Fontanapark Chur
http://www.art-public.ch/fontanapark.html

FINDLING VANITY NO. 1 (Leihgabe Froh Ussicht): Froh Ussicht, Samstagern
http://www.frohussicht.ch/

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EDUCATIONAL: A WIE ATELIER

Angebot der Bildungsdirektion des Kantons Zürich

Link

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Museo Cantonale d'Arte, Lugano

huber.huber (Markus Huber, Reto Huber)
From the series Leichter als 21 Gramm, 2008:

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